90er Jahre bis heute

1999 wurden wir an die Erdgasleitung der Gasag angeschlossen, viele Siedler haben sich für diese Energieart entschieden. Auch Ölheizung haben viele und in den letzten Jahren wird das Heizen mit Holz oder anderen alternativen Brennmaterialien immer attraktiver.

Im Jahr 2003 fand kein Sommerfest statt, weil es zu diesem Zeitpunkt keinen Festausschuss gab, der die Organisation hätte übernehmen können. Erstmals im Jahr 2004 wurde das bisherige Sommerfest nun als Siedlerfest unter dem Motto „Von Siedlern - für Siedler“ veranstaltet.

Siedlerfest 2005

Es wird nun auf Kirmes- und Losbuden verzichtet und bis auf einige Unterhaltungspunkte wie DJ, Tanzgruppen, Bands oder Komiker, alles in Eigenregie organisiert. Diese andere Art der Feste fand großen Anklang und auch viel Beifall bei Siedlern und Gästen. Besonders positiv wird erwähnt, dass es das Gemeinschaftsgefühl deutlich stärkt und gerade in der heutigen, oft so anonymen, Zeit den Zusammenhalt fördert.

Warnemünde 2009

Um diesen Gemeinschaftssinn auch den Siedlungskindern näherzubringen wurde eine Kindergruppe gegründet, die sich wöchentlich zu gemeinsamen Spielen im Gerätehaus oder auf dem Festplatz traf. Es wurden Zeltwochenenden und verschiedene Ausflüge und auch Kurzreisen unternommen. Auch haben die Kinder einige Aufführungen einstudiert, Theaterstücke und musikalische Zeitreise sind Beispiele dafür. Ihren großen Auftritt hatten die jungen Darsteller dann im Saal vor ausverkauftem Haus oder auch auf unseren Siedlungsfesten, Der Beifall war immer groß und alle Akteure zu recht mächtig stolz.

Aufführung der Kindergruppe

Seit der Mitgliederversammlung 2008 gibt es nun zwar wieder einen Festausschuss, da sich die Siedlerfeste aber bewährt haben und viele Siedler auch weiterhin ein Fest das selbst gestaltet wird und an dem sich jeder auch tatkräftig beteiligen kann, bevorzugen, wurde das Motto beibehalten.

Mehr als 3 Generationen haben in den vergangenen Jahren ihren Teil dazu beigetragen dieses grüne Idyll am Stadtrand zu bewahren, zu hegen und zu pflegen, und nicht zuletzt auch den Ursprungsgedanken der „Hilfe zur Selbsthilfe“ weiterzuleben und auch weiterzugeben an die Generationen die nachfolgen.

Viele unserer Siedlungshäuser sind auch nach so vielen Jahren noch immer im Familienbesitz, gingen von den ersten Siedlern an deren Kinder, Enkelkinder und sogar Urenkel weiter.

Wollen wir hoffen, dass diese Tradition noch lange besteht, dass der Geist der einstigen Erbauer in uns und unseren Nachfahren weiterbesteht und es auch in ferner Zukunft immer jemanden gibt, der die Geschichte und Geschichten festhält und weitererzählt.

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