30er und 40er (nach dem Einzug)

Aufgrund der einfachen Ausstattung der Häuser war gerade der Winter eine schlimme Zeit. Es wurden Pläne entwickelt zuerst einmal Wasserleitungen in Haus zu legen. Elektrische Hauswasserpumpen und Klärgruben für das Abwasser waren weitere nötige Anschaffungen. Mit der Zeit folgten dann Anbauten und die Fenster wurden mit einer Doppelverglasung versehen. Obst und Gemüse wurde in den Gärten angebaut und Kleintierställe für das Vieh errichtet.

Im Rahmen der vorhandenen Mittel war jeder bemüht Haus und Grundstück den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Die Kriegsjahre 1939 - 1945 und auch die ersten Nachkriegsjahre waren für die Siedler nicht leicht. Zwar waren die Kriegsschäden an den Häusern nicht allzu groß, aber Essen und Material zum Heizen waren ein großes Problem. Durch die Einberufung der Männer waren die Frauen und Mütter größtenteils auf sich gestellt und hatten die Last allein zu tragen. An Renovierung oder Erneuerung war in dieser schlechten Zeit nicht zu denken. Seit dem Tag der Kapitulation (8. Mai 1945) hatten die Siegermächte Vereine und Versammlungen verboten.

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